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IMMUNDEFEKT, INFEKTANFÄLLIGKEIT, IMMUNSCHWÄCHE, ABWEHRSCHWÄCHE
Jeder Mensch setzt sich regelmäßig mit Infektionserregern aus seiner Umgebung auseinander. Sein Immun- oder Abwehrsystem hilft ihm, t.w. ergänzt durch Antibiotika oder andere antimikrobielle Medikamente, die Infektion zu überwinden. Der Heilungsprozess gelingt aber nur, wenn alle Elemente des Immunsystems einwandfrei funktionieren. Das ist leider nicht immer der Fall. Es gibt Patienten, die an angeborenen Störungen dieses Immunsystems leiden.
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Man bezeichnet diese Erkrankungen auch als "Primäre ImmunDefekte", PID. Früher war man der Auffassung, dass PID sehr seltene Erkrankungen sind, so selten, dass man in der Praxis nicht daran denken muss. Heute gehen Schätzungen dahin, dass bei 1000 Menschen 1-2 mit einem PID zu finden sind. Dies liegt nicht daran, dass die Defekte zugenommen haben, sondern daran, dass wir heute mehr über das Immunsystem und seine Störungen wissen, bessere Möglichkeiten haben, das Immunsystem zu untersuchen.
PID (z.B. Antikörpermangelsyndrom, schwerer kombinierter Immundefekt, SCID, Störungen der Granulozyten) sind meist gut behandelbar, wenn auch z.T. mit aufwendigen Behandlungsverfahren. Voraussetzung für eine wirksame Therapie ist die Erkennung von PID zu einem Zeitpunkt, wo Therapie sinnvoll und möglich ist, der Körper also noch nicht durch Infektionen irreversibel geschädigt wurde. Das heißt: So früh wie möglich! Hauptziele der Homepage des ImmunDefektCentrums der Charité (Immundefektzentrum) im Hinblick auf PID sind daher
Früherkennung - Frühdiagnose - Frühtherapie
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